SKS Radschützer City (Test, Erfahrungen)
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Helmut Admin

Anmeldungsdatum: 03.04.2006 Beiträge: 3889 Wohnort: Hamburg-Tonndorf
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Verfasst am: 24.06.2009, 10:23Titel: SKS Radschützer City (Test, Erfahrungen) |
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Die SKS Radschützer City verrichteten unauffällig ihren Dienst an meinem Tourenrad Trenga DE TDH-10. Nix klappert, Regen und Dreck halten sie wirkungsvoll von mir fern. Und für eigentlich am Rad ungern montiert gesehene "Schutzbleche" sehen sie gut aus.
Neulich aber hat die Werkstatt des Fahrrad Center Harburg mich erneut gemahnt, mehr zu putzen. Grund: Durch meine Fahrten bei jedem Wetter auch auf Sandwegen ist die Kette einem intensiven Beschuss mit Sandkörnern ausgeliefert, der unterhalb des vorderen Radschützers durchkommt. Feucht bleibt es am Unterrohr und leider auch an der Kette kleben. "Was, wer, ich? Wann denn das? Ich hab genug um die Ohren.", protestierte ich. Ich nutze das Rad mehrfach jeden Tag, will nicht ständig putzen. Es muss eine andere Lösung geben!
Was tun? Ich rief bei SKS an. Ohne zu zögern schickte man mir zwei sogenannte Schlicklicker, die ich gegen die kürzeren Spoiler am unteren Ende der Schützer austauschen könne. Das sind durchaus präsentable Teile, nicht zu vergleichen mit den ollen Gummilappen, die ich noch aus meiner Jugend her kenne.
Frust kam auf, als ich sie montieren wollte. Die Spoiler sind mit Nieten fest an den Schützer montiert.
SKS erklärte mir, dass man die Nieten aufbohren und nach dem Wechsel der Anhängsels die Schlicklicker vernieten kann. Man war so freundlich auch gleich ein paar Nieten auf die Reise zu mir zu schicken, ebenfalls kostenlos.
Was nun folgt, ist eine Prozedur, die nichts für mich ist. Das werde ich bei der nächsten Inspektion das Center erledigen lasse.
Warum dies so kompliziert ist, wollte ich von SKS wissen. Der Grund ist einfach der, dass es die Schlicklicker gar nicht offiziell im Programm gibt. Das wird sich - Träräh! - durch meinen Anruf nun ändern. Künftig wird man die Radschützer City alternativ mit Spoilern oder Schlicklickern erwerben können.
Es gibt die Radschützer in silber und in schwarz ("Bluemels"). Wer wie ich oft auf nassen Sandwegen rollt, sollte die jeweils neue Variante mit den Schlicklickern wählen.
Dies alles passierte übrigens bevor SKS erfuhr, mit wem sie telefonierten.  _________________ Wenn's um die Wurst geht, sollte man gut abschneiden.
Zuletzt bearbeitet von Helmut am 07.11.2009, 23:48, insgesamt 2-mal bearbeitet |
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mad.mat A-Lizenz-Schreiber

Anmeldungsdatum: 07.11.2008 Beiträge: 287 Wohnort: Schwarzenbek
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Verfasst am: 24.06.2009, 14:26Titel: |
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Hab direkt mit SKS auch nur sehr gute Erfahrungen gemacht.
Zum einen sendete man mir kostenlos einen Halter für mein zweites Rad für die X-Alpin Carbon.
Ein anderes mal bekam ich eine komplett neue SKS Standpumpe ausgetauscht, obwohl ich den Kaufbeleg nicht mehr finden konnte.
Diese Nummer kann man ja mal beim Händler probieren....... |
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Helmut Admin

Anmeldungsdatum: 03.04.2006 Beiträge: 3889 Wohnort: Hamburg-Tonndorf
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Verfasst am: 26.12.2009, 00:12Titel: |
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Anscheinend war jemand an dem in der Tiefgarage meines Arbeitgebers geparkten Rad am Radschützer hängen geblieben, hatte ihn dabei ziemlich brutal kaputt gebrochen. Ferner waren ca. 7.000 km Kette, Ritzel und Kettenblatt so gut wie auf. Dass die so schnell verschleißen, liegt unter anderem daran, dass die Kette insbesondere bei Fahrten aus feuchten Sandwegen einem ständigen Beschuß mit Sand ausgesetzt ist. Die sogenannten Spoiler, die werksseitig unten an den Radschützern anschließen, verhindern dies kaum. Vorn habe ich deshalb ein längeres Gummi ("Schlick-Licker") anbauen lassen. Dazu mussten die alten Nieten aufgebohrt werden.
Statt nur den hinteren auszutauschen, habe ich vorn und hinten neue Radschützer einbauen lassen. Nicht, dass der vordere hätte ausgewechselt werden müssen, aber ich habe gleich den Typ gewechselt. Die ab Werk installierten waren dem Zeitgeschmack geschuldet. Der will an einem Rad am besten keine, notfalls ganz eng an den Reifen anliegende sehen. Mit grobstolligen Reifen auf Sand machen die dann nervige Geräusche. Hinten war das Lichtkabel im Radschützer geführt. Am Übergang zwischen den Kabeln gab es ab und zu Kontaktstörungen. Nun fahre ich mit breiteren SKS Bluemels bis 45 mm Profilbreite und einem im Rahmen geführten Lichtkabel. _________________ Wenn's um die Wurst geht, sollte man gut abschneiden. |
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