Schwalbe Doc Blue Pannenschutz-Milch (Test, Erfahrungen)
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Helmut Admin

Anmeldungsdatum: 03.04.2006 Beiträge: 3889 Wohnort: Hamburg-Tonndorf
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Verfasst am: 01.07.2009, 00:36Titel: Schwalbe Doc Blue Pannenschutz-Milch (Test, Erfahrungen) |
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Seit einigen Tagen schützt die neue Pannenschutz-Milch Schwalbe Doc Blue mich und mein MTB vor Reifenpannen. Wer mag schon Pannen? Ich schon gar nicht. Sie ereilen einen immer im falschen Moment, weil man ja eigentlich grad Radfahren möchte. Allein ist es nervig, weil einem keiner hilft, zu zweit oder mit mehreren ist es peinlich, weil man die Fahrt aller verzögert. Noch schlimmer ist es, wenn einem die Gruppe einfach davon fährt.
Ja, es gibt nahezu absolut pannensichere Reifen, aber die sind beim sportlichen Radfahren eher hinderlich. Und pannensichere Radsport-Reifen sind nicht hundertprozentig sicher, sonst würde es mit ihnen ja keinen so großen Spaß machen zu fahren. Was tun, also?
Eine Lösung ist es auf schlauchlose Reifen umzusteigen. In die wird dann eine Pannenschutz-Milch gefüllt. Das Prinzip ist einfach: Hat ein den Mantel durchdringender Gegenstand den Mantel wieder verlassen, bleibt ein Loch zurück, durch das etwas Flüssigkeit austritt, bis sich das Loch und der Film im Mantel wieder geschlossen haben. Man pumpt etwas Luft nach. Das war's.
Die Nachteile: Um darauf umzurüsten, benötigt man spezielles luftdicht abschließendes Felgenband, spezielle Ventile und die Pannenschutz-Milch. Alles zusammen kostet viel Geld. Jeder Wechsel des Mantels gerät danach zu einer Sauerei, weil die Flüssigkeit sich ihren Weg sucht.
Einfacher geht es mit der neuen Pannenschutz-Milch Doc Blue von Schwalbe. Die kann man auch in die Schläuche füllen. Sie macht so aus leichtestem Material eine hochpannensichere Bereifung. Das geht allerdings nur mit Schläuchen, bei denen man das Ventil heraus schrauben kann. Das geht z. B. bei den Schläuchen mit SV-Ventil von Schwalbe. Ein Ventil-Schrauber liegt dem Doc Blue bei.
Eine Flasche beinhaltet 100 ml Flüssigkeit. Das ist die Dosis für zwei "normale" MTB- oder Trekking-Reifen. Alternativ kann man 4 Rennradreifen kann man damit weniger. Für Breitreifen ab 57 mm braucht man 50 % mehr.
Das Auffüllen geht einfach. Man schraubt das Ventil heraus, setzt die Flasche auf deren Unterteil und drückt die Flüssigkeit hinein. Das sollte man hellen Licht tun, damit man den Füllstand der Flasche erkennen kann. Die 50 Gramm mehr Gewicht pro Reifen gleich sich dadurch mehr als aus, dass ich nun statt der pannensicheren wieder mit leichten Mänteln unterwegs sein kann.
Die Flüssigkeit verliert mit der Zeit an Fließfähigkeit. Alle drei Monate sollte man neu auffüllen und irgendwann auch den Schlauch tauschen, weil der ja dadurch immer schwerer wird. Ja, auch das kostet Geld, schont aber die Nerven. Im übrigen schmeiße ich sonst oft meine Schläuche nach Pannen weg.
Richtig bewähren muss sich Schwalbe Doc Blue bei mir erst mit Beginn der CTF-Saison ab September. Wie es mir ergehen wird, werdet Ihr erfahren. Ich bin optimistisch und werde wie immer berichten... _________________ Wenn's um die Wurst geht, sollte man gut abschneiden.
Zuletzt bearbeitet von Helmut am 07.11.2009, 23:45, insgesamt einmal bearbeitet |
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Bleachi Hobby-Schreiber
Anmeldungsdatum: 11.08.2009 Beiträge: 6 Wohnort: Hi
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Verfasst am: 11.08.2009, 09:09Titel: |
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Klingt auch interessant für Schlauchreifen, da das Flicken ja immer sone Sache ist und die Reifen außerdem so richtig ins Geld gehen.
Freue mich schon von dir Erfahrungsberichte zu hören! |
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Helmut Admin

Anmeldungsdatum: 03.04.2006 Beiträge: 3889 Wohnort: Hamburg-Tonndorf
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Verfasst am: 11.08.2009, 13:51Titel: |
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| Bleachi schrieb: | | Klingt auch interessant für Schlauchreifen... |
Ja, genau dafür ist Doc Blue gedacht. Es lässt sich aber auch in schlauchlosen Reifen nutzen. _________________ Wenn's um die Wurst geht, sollte man gut abschneiden. |
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Bagdad-Biker A-Lizenz-Schreiber
Anmeldungsdatum: 12.04.2006 Beiträge: 526
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Verfasst am: 11.08.2009, 18:52Titel: |
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So toll das Prinzip ist, für mich wär das nix. Ich bin genau der Typ, der zwar die Pannenmilch fährt, aber den rechtzeitigen Wechsel nach drei Monaten vergisst. Dann steh ich da mit einem gelochten Schlauch und muss trotzdem das Flickzeug rausholen.
Einen weiteren Vorteil der Schlauchlosreifen hat Helmut übrigens noch nicht angesprochen. Man kann mit weniger Luftdruck fahren. Das mag bei RR und Trekkingbike egal, oder sogar von Nachteil??? sein, beim MTB bringt es mehr Traktion, Kontrolle und Komfort. Auch der Rollwiederstand verringert sich dann.
Im Cross Country und Marathon wird bei den Profis nur noch die Kombination schlauchlos und Pannenmilch gefahren.
Wer weiterhin dem guten alten Flickzeug treu bleiben will
http://www.alcso.de/ _________________ http://bagdad-biker.blogspot.com/
Biete: Derzeit Nix
Suche: Günstige Gelddruckmaschine (gern gebraucht)
Tausche: Ggfs. Ersteres gegen Letzteres. |
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klody666 Forums-Novize
Anmeldungsdatum: 15.07.2009 Beiträge: 4
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Verfasst am: 26.08.2009, 07:57Titel: |
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es ist ganz schöne Sauerei  |
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