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Tour de Energie '12, Göttingen (Berichte+Bilder)

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Marit
A-Lizenz-Schreiber


Anmeldungsdatum: 12.05.2011
Beiträge: 240

BeitragVerfasst am: 22.04.2012, 21:18

Titel: Tour de Energie '12, Göttingen (Berichte+Bilder)

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Gleich Samstag nach der Arbeit ging es los Richtung Göttingen. Auf der A7 im Harz trafen wir auf den "Gelben Flitzer" von Matthias und Britta. Angekommen wurde schnell ins Hotel eingescheckt, dann ging es auch schon zum Schützenplatz um die Startunterlagen abzuholen.



Naja, die Ausgabe und den Transpondercheck habe ich schon besser gelöst gesehen, aber es regnete ja gerade nicht, als wir uns in die Schlangen einreihten. Dann waren Mirco und ich noch zur Überbrückung der Zeit shoppen und Eisessen! Nach einem kulinarischen und lustigen Abend mit Thorsten, Stine, Britta, Mathias und Elke sowie Jannibal & Bruder ging es dann zeitig ins Bett.



Bei 8 Grad und Sonnenschein sammelten wir uns dann in den Startblöcken. Nachdem wir Mädels es ja beim Amstel gemütlich angehen ließen, standen heute alle Zeichen auf Angriff. Very Happy Mathias und ich wollten heute zusammen die 46 km bezwingen, während die Anderen sich auf die 100 begeben wollten.



Die ersten 2 Km bis zum Rosdorfer Kreisel waren noch neutralisiert, ab da hieß es dann Gas geben. Allerdings ließen die ersten Anstiege nicht lange auf sich warten und der von vorne kommende Wind vereinfachte das Ganze nicht gerade.



Und dann war es soweit: Der Hohe Hagen tat sich vor uns auf. Warum tut man sich sowas eigentlich an? Dank der Anfeuerungsrufe durch die vielen Zuschauer haben wir auch diesen Anstieg gemeistert.

Während ich die Abfahrten ja eher vorsichtig fahre, sauste Matthias schon voraus, um mich später dann wieder einzusammeln. Der starke Seitenwind bei über 50 km/h ließen einen nur noch am Lenker festhalten. Manchmal ist bergab anstrengender als bergauf! Mad

Der Rest der Strecke hielt außer ein paar kleinen Brücken keine nennenswerten Steigungen mehr. So konnten wir auf dem Rest der Strecke mit teilweise Rückenwind unserern Schnitt wieder in den grünen Bereich bringen. Smile

Irgendwie kam dann schon der Rosdorfer Kreisel und kurz darauf nach einer leichten Rechtskurve kam quasi schon der Zielbogen. Geschafftt!!! Nach 1 Std 35 waren wir dann mit einem guten 29er Schnitt im Ziel. Hurra



Nach einem schönen kalten Bier ging es erstmal zum Umziehen zurück zum Hotel, um dann nach 2 Std 45 Mirco im Ziel empfangen zu können! Klatschen Nach Pasta und "Klönschnack" ging es dann zurück nach Hause.



Hier kommen von mad.mat

129 Bilder von der Tour d'Energie.

(Vielleicht doch noch Velochallange in Hannover fahren???)

LG Marit Wink
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Deichfahrer
Danish Dynamite


Anmeldungsdatum: 11.07.2011
Beiträge: 697

BeitragVerfasst am: 22.04.2012, 21:55

Titel:

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Hallo Marit,

Velochallange Hannover ist zu empfehlen, nur Ratschlag von mir. Wink

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Janibal
A-Lizenz-Schreiber


Anmeldungsdatum: 01.12.2008
Beiträge: 964
Wohnort: Bargteheide

BeitragVerfasst am: 22.04.2012, 22:27

Titel:

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Frauen Teil 2012

Am Samstag mit dem Zug angereist. Ist empfehlenswert, da die Anmeldung dem Göttinger Bahnhof auf die Pelle gerückt ist. Wieder mit dabei, mein Bruder. Da es eine neue Location zur Abwicklung gibt, läuft auch nicht alles nach Wunsch.

Wir rollen auf der B3 Richtung Autobahn und suchen den "Schweizer Hof", das Hotel aus dem Vorjahr hat zugemacht. Die Frau an der Theke gibt uns ein Zimmer, aber nicht für unsere Räder, die müssen ins Konferenzzimmer getragen werden, damit nichts schmutzig wird. Sind auf schweizer Hoheitsgebiet. Letztendlich hat die gute Frau ja recht.

Wir wandern in die brechend volle und heiße Nudelbar. Etwas spät und so musste die Verteidigung der reservierten Plätze aufgegeben werden, deshalb schon tritratralla, Obelix, m&m, Mad.mat und Frau B.H. - an einem Vierertischchen. Wir gehen ... erst mal was essen. Pizza ist angesagt und so frage ich zwei Göttingerinnen, die mal Frauen werden wollen, nach einem geeigneten Tischchen. Am anderen Ende der Altstadt. Hier ist mehr Platz, aber auch viele Radler.

Ganz so klanglos soll der Abend nicht sterben und es bleibt noch die Frage offen, wo ist unserer Admin? Also Mad.Mat angerufen und die Fällen auch gerade auf die Straße. Treffen auf dem Markt, hier ist gerade Abschied einer, den morgen wird sie Frau, Ehefrau. Bei unseren Eintreffen hat Mad.Mat die Lage schon geklärt und auch die Frage nach Helmut sofort beantwortet. Endspurt-Elke ist mit dabei und so versaue ich die 50% Frauenquote. Auch bekomme ich die Kellnerin in der geenterten Bar nicht auf meine Seite, gerade ein Lächeln kann ich entzaubern bei der Frage nach dem Fortschritt ihres Studiums. Wäre sie keine Frau, hätte ich auf Physik getippt.

Wir bestellen Café ohne Koffein, Bier ohne Alkohol und Selter ohne Wasser... Das Ergebnis sind üblichen Witze, traute Fotos zwischen Mann und Frau - sogar Mirco von m&m musste lachen, was sogar bewiesen werden kann. Was nicht passiert, ist, die Strategie für morgen zu besprechen. Wohl weil Frauen interessanter sind als Wettervorhersagen oder Höhenmeterangaben.

So wurden dann die Siegerküsschen am Abend verteilt und Mann konnte gut schlafen, morgen egal, Ziel schon vorher erreicht. Frauen können die Welt retten.



Sonntag, Starttag: Neue Halle und Start auf dem Vorplatz. Doch vorher noch Frühstück. Als einziger ist Mad Marmor hfs Trikot unterwegs. BH hat seinen Presseausweis um und wird an strategisch wichtigen Punkten abgelichtet. Auch mit dabei: Condal. Wie immer sehr zurückhaltend, zuvorkommend, bierernst und fit. Dirksen1 hat die Veranstaltung als Zugabe gebucht, war gestern beim 200er bei Uwe im Weserbergland. Mir läuft Startnummer 1996 über den Weg, hier ist Startnummer fast gleich Baujahr. Zumindest scheint das bei Frau H. so. 

Es wird Zeit für Entscheidungen, also noch mal Toilette, Gepäck am Bus abgeben und noch mal Rad aufpumpen. Block B sofort gefunden, was nicht allen sofort gelang, und auch den Hüneburger, bekannt von diversen Transalpen, wohnhaft in Lüneburg und 2 m groß. Alles gut. 

Tatsächlich Start und ich, wie immer unter Frauen etwas abgelenkt, muss Condal mich drauf hinweisen, dass wir gerade Stine überholt haben. Am Kreisel geht's gleich ab. Neue Strecke. So werden die vor uns auf die Reise geschickten Kleinrunder nicht überholt. Dafür fahren wir viel Windkant in grossen Gruppen. Ich sehe ein Trikot vom Ruhrracing Team und frage nach Katja. Die von 2011, 2010. "vorne", also hinterher und an einem Anstieg kann ich aufschliessen und sogar das Hinterrad halten.

Die neue Streckenführung hat den Vorteil, dass eine Feldertrennung da ist, dafür keine Trennung in Leistung, weil der separierende Anstieg vom Anfang viel später kommt. In der Gruppe von Katja noch weitere Frauen, die ums Treppchen fahren.

Der Anstieg nach dem Rechtsknick wird wieder völlig überbewertet, die Abfahrten sind sturzfrei und an der Weser mit Rückenwind um die 50 Stukies gefahren. Hier zieht Mirco an mir vorbei, zielstrebig zum Anstieg im Wald. Ich orientiere mich an Katja, kann folgen, Mirco ist weg. Noch sind alle Frauen von vorher in der Gruppe. 

Anfahrt zu hohen Hagen. Neu, lieblich, natürlich und mieser Gegenwind. Ruhrracing macht das Tempo, hoher Hagen, viele Zuschauer, Bergwertung - wo? Und wieder fahren mir welche weg, Abfahrt trocken, Kurven nicht so eng wie 2011 (?) und mit etwas Gekreisel können wir die Flüchtlinge vom hohen Hagen stellen. Bis zur Autobahn bleibe ich dabei, dann lasse ich mich abhängen, weil wieder geträumt wurde. Am Kreisel schließt die Gruppe um Katja auf und ich stehe den Frauen und ihrem Sprint im Weg.

 

Ziel, Mirco schon geduscht und die kleine Runde von allen heile absolviert, auch das risikobereite weibliche M von m&m. Ich stelle mich an die Bande und kann dirksen1 abklatschen.



Es wird kälter und ich hole meine Sachen aus dem Gepäckbus. Sofort werde ich erkannt, hatte ich mich doch 2011 bei den jungen Frauen schriftlich bedankt. Sie haben die Fankarte noch und ich kann ihnen nur Lebens-Glück bescheinigen, nicht nur weil sie mich erkannt haben. 

Kurz drauf kommt mein Bruder, vorher kann ich 1996 noch loben zu 100 km Rennen in ihrer zweiten Saison. Am hohen Hagen ist sie bergab meinem Bruder davon gefahren. Diese Frau würde ich verstehen, wenn sie ein Mann wäre.... 

Ein bisschen Pasta und schadstofffreies Bier beim Après-Rad (Volker "die Wade", Thali in der Ferne mit dabei) hilft der Urteilsfindung: die 11% Frauenanteil bei der TDE verpassen neben Strecke und Organisation auch ohne Sonnenschein ein schönes Gesamtbild. Versprochene Kontrolle von 2011 bestanden. 

66% Frauenanteil gibt es bei der HFS-Bandenwerbung bei der Tour de Energie, immer noch mein Lieblingsjedermann- und Fraurennen.

Bilder hat das Pressezentrum B.H.
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St. Jan
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Camillo
A-Lizenz-Schreiber


Anmeldungsdatum: 02.04.2012
Beiträge: 114
Wohnort: Hannover

BeitragVerfasst am: 23.04.2012, 10:15

Titel:

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War ein super Rennen wie ich fand.

Die Startunterlagen Sonntags abholen hat super geklappt und ich musste nicht eine Minute warten, aber zum Frühstücken wollte ich dann nciht...da hätte ich womöglich das Rennen verpasst. Smile

Ansonsten bin ich die große Runde in 3:01:56 gefahren, ohne Krämpfe 25 Km vor dem Ziel wäre eine bessere Zeit drin gewesen, aber für das erste Rennen überhaupt passt das denke ich auch so.

Jetzt heißt es trainieren für Berlin.
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Im Winter gewinnt man, nicht im Sommer. (Bernard Hinault)
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der Volker
A-Lizenz-Schreiber


Anmeldungsdatum: 16.07.2008
Beiträge: 174
Wohnort: Markranstädt

BeitragVerfasst am: 23.04.2012, 10:46

Titel:

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Das Team "Helmuts-Fahrrad-Seiten HH-LE" steht für Bannerwerbung und Frauenquote Cool



Sehr schönes anspruchsvolles Even! ... und viele gute Freunde getroffen Wink ... danke das ich dabei sein durfte!
Beste Grüße aus dem Leipziger Land der Volker
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Saage Volker zu mir!
www.volker.in-le.de/indexframe.htm
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Helmut
Admin


Anmeldungsdatum: 03.04.2006
Beiträge: 12402
Wohnort: Hamburg-Tonndorf

BeitragVerfasst am: 23.04.2012, 13:58

Titel:

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Hier die Pressemitteilung des Veranstalters:

Die Göttinger Sport und Freizeit GmbH & Co. KG und der Tuspo Weende e.V. sind als Veranstalter begeistert: inkl. der Nachmeldungen am Samstag und Sonntag waren 3.372 Teilnehmer zur Tour d’Energie angemeldet. Bedingt durch die schlechten Wetterprognosen starteten mit 2.974 allerdings weniger als erwartet.

Trotz schlechter Wetterprognosen fand der Start bei strahlendem Sonnenschein am neuen Startort, der Sparkassen-Arena, pünktlich um 10:30 Uhr statt. Zuerst gingen die Fahrer der 46 km auf die Strecke. Kurz danach gegen 10:40 Uhr war es dann auch für die Teilnehmer der 100 km-Strecke soweit. Zuvor gab es ein reichhaltiges, kostenloses Fitness-Frühstück. Die Möglichkeit, kurz vor dem Rennen die nötigen Energiespeicher zu füllen, nahmen auch 2012 zahlreiche Sportler dankend an.

Nachdem alle Göttingen Richtung Rosdorf verlassen hatten, richtete sich der Fokus auf den Zielbereich wo für die jüngsten Radsportler im Alter von 3 bis 12 Jahren die Mini-Taggi- und Taggi-Tour begann. Insgesamt 150 Kinder zeigten, dass auch sie bereits sehr schnell auf dem Rad unterwegs sein können.

Bereits gegen 11:45 Uhr war es dann soweit: Die schnellsten der 46 km-Strecke erreichten bereits nach 1:13 Std. Fahrtzeit wieder das Ziel. Kurz nach 13 Uhr konnten dann die Sieger der 100 km-Strecke bejubelt werden.

Auch wenn die Tour d’Energie bereits eines der fünf größten Jedermannradrennen in Deutschland ist, ist es den Veranstaltern nicht wichtig, wie groß das Teilnehmerfeld ist sondern, dass die Sportler sich rundum wohlfühlen und jedes Jahr gerne nach Göttingen kommen.

Anmerkung Admin: Der Meldung folgte die Liste der Gewinner. Mir als Betreiber eines Breitenradsport-Magazins und -Forums ist es völlig wurscht, wer, warum, gegen wen ein Jedermannrennen gewann. Interessanter finde ich, wer dabei warum und mit wem gegen sich gewonnen hat.
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dirksen1
Weltbeherrscher und Psychopath


Anmeldungsdatum: 09.11.2009
Beiträge: 1383
Wohnort: Peine-Handorf

BeitragVerfasst am: 23.04.2012, 14:04

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22.04.2012 Tour d’Energie Göttingen

Was soll man wohl an diesem Rennen noch verbessern? Mir fällt spontan nichts ein, außer die bereits erwähnte Ausschilderung des Startbereiches. 6 Eulen(-Fortunen) aus Peine und Umzu am Start, 5 im Ziel wegen eines Plattfuß-Abos von Detlef, der es mit Humor getragen hat.



Mit dicken Beinen des Brevets am Vortag ging es auf die neue Strecke des wohl mit Abstand besten Rennens aus der GCC-Serie, die immer professioneller bzgl. der Teilnehmer wird und sich so mit ihrem Namen („Jeder“-Mann/Frau-Rennen) kritisch auseinandersetzen sollte. Teams mit 6-stelligem Jahresbudget, Ex-Profis, … sind m. M. nach deutlich deplatziert bzw. sollten in einer eigenen Wertung fahren (geht organisatorisch nicht, ich weiß).

Ach, was mir gerade einfällt: Der Vollarsch mit dem weißen Deutschland-Trikot, der mich in einer schnell gefahrenen Kurve an den Haaren zog, dadurch einen Schlenker von ihm und mir verursachte und somit einen Beinah-Massencrash auslöste, sollte sich mal einem gründlichen Gehirn-Scan unterziehen. Ich glaube nämlich, dass da keins vorhanden ist in seiner Hohl-Birne. Das zeigten auch seine weiteren Zick-Zack-Manöver mit den Unterarmen (!) auf dem Oberlenker im dichtesten Gedränge. Lebensgefährlich, solche Subjekte…[zensiert].

Wer den fast schon legendären Bademeister kennt, der Schrecken aller RTFs rund um Hannover, weiß, was ich meine. Als er weg war und mich eine Gruppe St. Paulianer beruhigte, die ihn wohl schon länger „genossen“, begann für mich Göttingen 2012 erst richtig (zumindest das eigentliche Rennen) und das war mal wieder ein Beweis dafür, dass man diese Rennserie durchaus auch teilnehmerfreundlich gestalten kann und das für ein moderates Startgeld. Bezug für dieses Statement? Nicht nötig, denke ich.

Die neue Strecke ist superklassemegageil, das abwechslungsreiche Profil macht nur den „kompletten“ Radsportler wirklich schnell (was ich ja nun wirklich nicht bin) und die Orga ist tadellos…

Eine kleine Kritik hätte ich dennoch: Alberne Kraftfahrzeuge, die als rollende Litfaßsäule auf Autohäuser nebst Probefahrt aufmerksam machen sollen und sich in 60 km/h-Abfahrten nicht zwischen der linken und rechten Fahrspur entscheiden können, sind m. M. nach hyperliquid bei Nicht-Profis und der Abschuss von Hegerland (?) bei der TdF 2011 zeigte, dass selbst da zu viele Fahrzeuge einfach zu viele Fahrzeuge sind.

Zu der tollen Strecke ist/wird sicher noch alles geschrieben, was sie ausmacht. Was aber noch dazu kommt, und das ist für mich einer der wesentlichen Punkte, ist das Drumrum: Viele Foris, Eulen, Radfreunde, Fortunen und noch viel mehr nette Leute machen die Tour d’Energie zu dem Gesamt-Erlebnis vorher, währenddessen und danach. Man kennt sich, man trifft sich, man kann sich ohne Vorbehalte austauschen und zwar ganz egal, wie jede/r das Rennen erlebt/gefinished hat. So soll es sein.

Ich freue mich, dass ich doch noch gemeldet hatte und bin mit meiner Leistung hochzufrieden, hatte einen massiven Einbruch an dem gefühlt 50 km langen Anstieg (sind aber nur 5) ab Reinhardshagen und habe dort wohl aufgehört, auf so weltlich unbedeutende Dinge wie den Schnitt zu achten und begann mich zu besinnen, was ich eigentlich wollte: Radfahren mit Spaß und das habe ich. Danke an alle, die das ermöglicht haben.

Nach der Abfahrt vom Hohen Hagen bekam ich dann doch meine zweite Luft und unterstützt vom Rückenwind bolzte ich dann mit einem Mitstreiter so richtig schön schnell bis ins Ziel, klatschte Janibal ab und genoss die kurzen Gespräche, freute mich, dass alle „unsere“ Leute heile durchgekommen sind und verließ nach der Pasta zufrieden und um 100 km reicher Göttingen Richtung Peine mit reichlich Gesprächsstoff der vergangenen Stunden mit Beifahrer Jörg, der sein erstes „echtes“ Rennen erfolgreich gefahren ist.

Es war herrlich! ...und ja, Göttingen ist das tollste Rennen derer, die ich kenne. Wink
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dirksen1
Weltbeherrscher und Psychopath


Anmeldungsdatum: 09.11.2009
Beiträge: 1383
Wohnort: Peine-Handorf

BeitragVerfasst am: 23.04.2012, 17:22

Titel:

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PS: der "Vollarsch" ist mittlerweile bekannt, auch andere haben sein Verhalten ertragen müssen...
- super dicht auffahren und/oder nebenherfahren Mad
- an Schulter ziehen und Schwung holen Mad

Hmmm....offiziell beschweren?
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Tribelix
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Anmeldungsdatum: 26.05.2008
Beiträge: 1023
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BeitragVerfasst am: 23.04.2012, 18:17

Titel:

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Völlig verrücktes Rennen und geiles Wochenende. Team Hotel Schweizer Hof fest in HFS-Hand, hat sich hinterher herausgestellt. Ich verstehe jetzt auch den Besitzer vom Nudelhaus bzgl. Reservieren, der kann in der Zeit, wo er einen Tisch blockt, 300 € mit Laufkundschaft verdienen, der Laden rennt und schmecken tut es auch noch. Ja es war schon ziemlich eng an dem Tisch, aber kuschelig. Dann anschliessend das/die Cafe/Bar, was auch immer, rundete den Abend ab.

Zur Orga mit dem neuen Standort muß noch Erfahrung gesammelt werden, so ganz rund lief das nicht. Zusatzlich spielten die BG Göttingen ihr letzes Heimspiel gegen Phönix Hagen in der Sparkassenarena, was das Parkplatzaufkommen etwas reduzierte.

Das Frühstück wie immer allerbest, die Startplatzaufstellung hätte ich mir vorher als Übersichtsplan gewünscht. In der Ergebnissliste sieht man den einen oder anderen 100ter mit 46ziger Zeiten (da stand man wohl verkehrt).

Die neue Strecke ist super, es wird durch die flache Passage zu Anfang später selektiert (kommt mir zu Gute) und den Rest muß ich bis unten an der Weser sowieso alleine fahren (rauf alle weg, runter ich weg). Ab Hohen Hagen Abfahrt nur noch Druck auf dem Pedal bis ins Ziel, hier wird nicht hinterher gefahren, sondern vorne.

Megageiles Rennen, wenn man mir vorher gesagt hätte, das ich zwei Minuten schneller bin, als meine Traumzeit, hätte ich ihn/sie für verrückt erklärt, momentan läuft es SUPER. Very Happy

Das HFS-Banner haben wir zum Schluß auch noch gefunden und irgendjemand, ich glaube es war der Wind, hat einen Dominoeffekt mit der Bande erzeugt, wir sind dann mal schnell weg gefahren.

Ich hab auch was vom Regen abbekommen, ab Bierstand 5 Tropfen. Cool
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Don Vito Campagnolo
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Anmeldungsdatum: 25.10.2010
Beiträge: 416
Wohnort: Metropolregion Schürensöhlen

BeitragVerfasst am: 23.04.2012, 19:44

Titel:

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dirksen1 schrieb:
- super dicht auffahren und/oder nebenherfahren Mad

Das allein ginge ja noch, aber:

dirksen1 schrieb:
- an Schulter ziehen und Schwung holen Mad
und das bei dir an den Haaren ziehen ist beides too much - daher würde ich sagen:

dirksen1 schrieb:
Hmmm....offiziell beschweren?

Wenn der Vollpfosten sowas bei mir gemacht hätte, dann wäre die Mail an den Veranstalter GOESF und an den GCC schon längst raus!

Zum Glück ist mir der Kerl erspart geblieben, aber von einem Teamkameraden habe ich auch von ihm gehört. Solchen Schwachmaten wünscht man dann schon insgeheim, dass sich sich auf einer Abfahrt mal mit der heimischen Botanik vertraut machen.
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mad.mat
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Anmeldungsdatum: 07.11.2008
Beiträge: 1242
Wohnort: Schwarzenbek

BeitragVerfasst am: 23.04.2012, 19:54

Titel:

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Bin auch der Meinung, das solch ein Verhalten nicht zu dulden ist. Mad

Mindestens Gelbe Karte!
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Wir sehen uns da oben, Tschüss Helmut
gründungsmitglied verein hfs - helmuts-fahrrad-seiten
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Marit
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Anmeldungsdatum: 12.05.2011
Beiträge: 240

BeitragVerfasst am: 23.04.2012, 22:06

Titel:

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Deichfahrer schrieb:
Velochallange Hannover ist zu empfehlen, nur Ratschlag von mir. Wink

Bin letztes Jahr auch schon in Hannover gestartet. Leider war das Wetter ja nicht so prickelnd und daher waren auch wenig Zuschauer im Zielbereich. Da kam nicht so ein "Feeling" rüber wie bei anderen großen Rennen.

Aber Hannover entwickelt sich ja noch. Wink
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Janibal
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Anmeldungsdatum: 01.12.2008
Beiträge: 964
Wohnort: Bargteheide

BeitragVerfasst am: 24.04.2012, 10:06

Titel: Banner

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Hier scheint die Sonne
Foto: Stine

Auch für Obelix
Foto: Stine

und Volker:
Foto: Stine

doch dann der Wind:


schnell weg...

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St. Jan
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Stockumer Junge
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Anmeldungsdatum: 17.01.2012
Beiträge: 482

BeitragVerfasst am: 24.04.2012, 15:16

Titel:

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Das gibt es wirklich, dass Fahrer anderen Fahrer die Haare langziehen? Gut, ich fahr Amateurrennen und der herrscht natürlich eine höhere soziale Kontrolle (aufgrund der geringeren Teilnehmerzahl), so dass dies nur einmal passieren würde. Aber auch für Jedermannrennen gibt es entweder eine spezifische Sportordnung oder es gelten die allgemeinen Wettkampfbedingungen. Startnummer gemerkt und Zeugen organisiert und dann eine Wettkampfsperre erwirken. Das ist ja schließlich gemeingefährlich.

Der Fahrer mit dem Sturz hieß übrigens Hoogerland. Hegerland war die mit Roy, der Biene und dem Stachelschwein. Glaube ich zumindest. Sollte mal endlich das Roy Black Museum in Aplerbeck besuchen.

Ab Donnerstag soll es wärmer werden. Wird ja auch höchste Zeit.

Schönen Gruß

Daniel
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rainer
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Anmeldungsdatum: 06.04.2012
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 24.04.2012, 18:49

Titel: Re: Tour de Energie '12, Göttingen (Berichte+Bilder)

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Marit schrieb:
(Vielleicht doch noch Velochallange in Hannover fahren???)

Hallo aus der Region Hannover,
die Velo-Challenge kann ich nur empfehlen. Ich bin die letzten beide Jahre mitgefahren und auch dieses Jahr wieder am Start auf der kürzeren Strecke. Also, auf geht's....
Grüße, Rainer Smile Kreisel
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Helmut
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Anmeldungsdatum: 03.04.2006
Beiträge: 12402
Wohnort: Hamburg-Tonndorf

BeitragVerfasst am: 24.04.2012, 23:35

Titel:

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Asche über mein Haupt! Da hab ich mad.mats Bilder ins Web gestellt und einzelne in die Berichte montiert, aber vergessen den Link auf alle Bilder zu posten. Das gilt es sofort zu ändern. Hier kommen also von mad.mat

129 Bilder von der Tour d'Energie.
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Stauder Volker
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Anmeldungsdatum: 17.08.2010
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Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 25.04.2012, 00:12

Titel:

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Ich habe mich diesmal anders entschieden, nach dem nächtlichen Konzert in der Turnhalle im vergangenen Jahr schlafen war ja aufgrund einer Person aus unserem Team nicht möglich, bin erst zu morgen angereist. Gemeinsam mit meiner Frau, sie zu Arbeit, ich zum Vergnügen Very Happy sind wir um 4.30 Uhr aufgestanden. Schon die Anfahrt zeigte vom Wetter her, was der Tag noch zu bieten hatte. Sonnenschein, regenschutz vermischt mit Hagel. Bei der Ankunft schien die Sonne bis zum Start.

Insgesamt finde ich das Gelände um die Sparkassenarena geeigneter für die Veranstaltung. Die Anmeldung war innerhalb einer Minute erledigt. Beim reichhaltigen Frühstück traf ich Britta, Endspurt Elke, Stine, Thorsten, Peter und MadMad. Das Frühstück war reichhaltig und abwechslungsreich.

Im Startblock traf ich auf Rozzzloeffel, den ich nach der ersten Kurve nicht mehr im Blickfeld hatte. Ich hoffe du bist problemfrei nach deinen Vorstellungen der Tourbewältigung ins Ziel. Radler
Ein herzliches Dankeschön möchte ich an die Veranstalter und der begeisternd mitgehenden Bevölkerung vor Ort aussprechen. Bei den Anstiegen im Waldstück und am Hohen Hagen wurden wir durch die Laola Welle über die jeweiligen Kuppe getragen. Am Hohen Hagen traf ich auf Stine und wir haben uns gemeinsam nach oben gepuscht. Ha Ha Die Abfahrt habe ich auf meine Art genossen und dem Fotografen in der Kurve noch eine Schrägeinlage geliefert. Bedenken hatte ich auf der Schleife zum Hohen Hagen, als der Regen mit Hagel plötzlich kräftig einsetzte. Ich befürchtete schon, dass uns dieser Umstand erwartete Schlecht schwimmen Auf den letzten Kilometern begegnete ich dann noch einer Gruppe mit Endspurt Elke und wir sind gemeinsam zum Ziel gerollt. Kreisel
Insgesamt wieder eine tolle Veranstaltung. Bei zwei alkoholfreien Weizen und Nudeln mit Soße haben Jannibal und sein Bruder, Stine, Elke, Thorsten und ich die Tour de Energie bei Prosit ausklingen lassen und dabei auf Rozzzloeffel gewartet. Bisher ohne Nachricht. Weiß nichts Welche Kraft wir am Ende der Tour noch hatten, haben wir mit dem Umstürzen der Absperrungsbanden im Zielbereich bewiesen.
Göttingen, wir sehen uns wieder im kommenden Jahr. gruss


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papavonbikerfriendnils
B-Lizenz-Schreiber


Anmeldungsdatum: 21.02.2008
Beiträge: 69
Wohnort: Hamburg-Eißendorf

BeitragVerfasst am: 27.04.2012, 21:48

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So, ich habe das Rennen erst mal sacken lassen. Bin einzelne Passagen noch ein paarmal im Gedanken gefahren und nun möchte ich meine Eindrücke zum beliebtesten, anspruchsvollsten Rennen im Norden schildern. Vorab: Ich werde es nicht mehr fahren, zumindest nicht so früh in der Saison.

Samstagmittag Ankunft im Hotel "Schweizer Hof". Dort trafen wir dann den Volker aus LE und seinen Bruder. Das Team "Helmuts-Fahrrad-Seiten HH - LE" war komplett.

Dann durch Göttingen gebummelt und um kurz vor 16 Uhr unsere Startunterlagen abgeholt. Ging noch recht zügig. Anschließend wieder zurück in die Altstadt, da wir um 18 Uhr einen Tisch im Nudelhaus reserviert hatten (Reservieren ging noch).

Beim Anschauen des Ziel-Bereiches in der Bürgerstraße fing es an zu regnen. Schade, bis dahin war alles trocken geblieben und nun das. Wie es wohl morgen wird, dachte ich. Da ich nur Schönwetterfahrer bin, hatte ich keine Regenjacke. Ich brauchte sie bis jetzt nicht. Auf dem Weg zum Nudelhaus habe ich mir dann in einem bekannten Sporthaus mit K eine gekauft. 10 % Rabatt durch den Gutschein im Starterbeutel gab es auch noch. Nun wird es wohl beim Rennen nicht regnen, ich habe ja eine Regenjacke.

Im Nudelhaus haben wir u. a. mad.mat, Brimore, Tribelix und Tribala-Stine sowie zwei Foris, die ich nicht zuordnen konnte, getroffen. Janibal habe ich ebenfalls kurz gesichtet. Die Pizza Nummer 67 war sehr lecker. Den Abend haben wir gemütlich im Hotel ausklingen lassen. Sonntag nach dem Frühstück Fahrräder fertig gemacht und ab zum Start.

Wo ist Block "E"? Nach einiger Zeit haben wir ihn dann gefunden und uns vorne eingereiht. Naja, die Schilder hätte man wohl etwas größer und höher machen sollen, um die Startblöcke leichter zu finden. Ansonsten war alles super organisiert.

Das Wetter beim Start war eigentlich recht gut. Kurz vor dem Start habe ich meine neue Regenjacke ausgezogen. Ich wollte doch im HFS-Trikot fahren. Wink Kurz die TrackBack-Funktion auf dem Garmin eingestellt, damit ich genau weiß, wie weit es noch ist und wann ich im Ziel bin. Das Navi zeigt Restkilometer 101. Und dann, nach einer kurzen Verzögerung, ging‘s los. Das Tempo beim Neutralisieren recht moderat, so um die 30 km/h. Hinter dem Rosdorfer Kreisel ging es dann richtig los.

Der erste Anstieg vor Deiderode (km 14-18 ) war schon recht häftig. Bis dort fuhr ich noch in der Gruppe gut mit. Dann zog sich das Feld doch sehr auseinander. Meine Geschwindigkeit ging bis 12 km/h runter. An dieser Stelle muss ich erwähnen, dass ich in diesem Jahr mit dem Rennrad noch nicht auf der Straße und nur ca. 750 km auf der Rolle unterwegs war. Schönwetterfahrer!

Dann in Meensen, Rechtskurve und da war sie, die Wand mit bis zu 12 %. Zum Glück nur 200 Meter. Kette ganz links (bei 3 Kettenblätter vorne) aus dem Sattel und mit 10 km/h hoch. Oben angekommen wurde es zwar wieder flacher, aber nicht besser. Der relativ starke Wind kam von vorn. Geschwindigkeit nur 20 km/h. dann gings aber wieder abwärts, mit über 50 km/h auf 1,5 Kilometer.

Ab da fuhr ich alleine ein ca. 60 Kilometer Zeitfahren. Einige konnte ich überholen (bergrunter), viele haben mich überholt. Eine tolle Abfahrten nach Hannoversch Münden runter (km 35-40), einfach rollen lassen mit über 66 km/h.

Der Teil an der Weser entlang hat mir sehr gefallen. Hemeln, rechts ab. Hier beginnt der 5 km Anstieg, der nicht enden wollte. Durchschnittliche Steigung 5 %. Nicht steil, aber unendlich lang. Ich schaltete immer weiter nach links. Ein Ritzel hab ich noch. Ende, weiter ging‘s nicht. Wie soll es denn erst am Hohen Hagen werden?

Oben hinter der ersten Verpflegung für eine PP kurz angehalten und meinen Rücken gerade gebogen (ja das Alter). Wieder los, die Abfahrt genießend fing es nach ca. 200 Meter an zu regnen. Wieder angehalten, neue Regenjacke angezogen und weiter. Es regnete schon recht doll. Ich konnte die Abfahr nicht wirklich genießen, schade.

Aber es sollte noch schlimmer kommen. Der Wind blies stark von der Seite, der Regen ging in Hagel über. Starker Hagel. Nichts zum unterstellen. Ich fuhr noch in den nächsten Ort (Güntersen). Weiter vorne sah ich einen in eine Hauseinfahrt fahren. Ich hinterher. Wir haben dann zusammen den Hagelschauer abgewartet. Irgendwo im Ort hörte man die Leute jubeln. Tolle Zuschauer, die standen dort auch im Regen bzw. bei Hagel…… überdacht, was ich dann später gesehen hatte.

Kurzes Telefonat in Richtung Ziel um meine Situation zu erzählen. Im Ziel schien die Sonne. Nach 67 Kilometer scharfe Rechtskurve auf die K224. Hier begann der langsame Anstieg zum Hohen Hagen. Die nächsten 6 Kilometer habe ich mich dann locker auf das vorbereitet, was mich erwartete. Es hat aufgehört zu Regnen. Die Straße wurde trockener. Dann die 2,2 Kilometer mit einer Durchschnittlichen Steigung von 6,9 und Spitzen um die 12 %. Kette Links? Ja, linker geht's nicht. 9,78 km/h, kurz vor dem umkippen. Wenn die vielen Zuschauer mit ihren anfeuernden Klatschen, Rasseln und Zurufen nicht gewesen wären...Ich wäre abgestiegen.

Kilometer 77. Geschafft. Ach ja, später in der Bergsprint-Auswertung war ich gar nicht so schlecht, wie ich dachte. Jedenfalls besser als das Gesamtergebnis. Die Abfahrt vom Hohen Hagen habe ich genossen. Die Kurven waren schon heftig. Da es aber auch hier angefangen hat zu nieseln, fuhr ich langsam runter.

Die letzen 25 Kilometer waren zum Teile recht windig. Zum Glück kam der Wind oft von hinten. Das war super. Auch hier auf dem letzten Stück fand ich keine Gruppe mehr und so fuhr ich auch dieses Stück alleine. Mein Navi zeigte Restkilometer 16 an. Da bekam ich Krämpfe in den Beinen. Auf einem Stück, wo es bergab ging und ich nur locker getreten habe, weil der Rückenwind mir half. Wahrscheinlich war es für meine Beine zu kalt.

Wieder vorbei an Rosdorf, zurück in Göttingen. Das Ziel ist nahe. Nur noch 3, 2, 1 Kilometer, 300 Meter, Bürgerstraße. Da ist es, das Ziel. Geschafft. Um ziemlich genau 15:00 Uhr, nach 4 Stunden und 12 Minuten (brutto).

Im Zielbereich habe ich noch Tribelix und Tribala-Stine getroffen und kurz Hallo gesagt. Der Volker und sein Bruder waren bereits im Ziel. Unser vierter Mann Nils kam einige Zeit später mit dem Bus. Das erste was ich dann meinem Mädel gesagt habe, war: "Nie wieder!".

Auf dem Weg zum Hotel zu unseren Autos sind wir noch am HFS-Banner vorbei und "das" Foto gemacht (siehe oben beim Volker), wir haben aber leider keinen der Foris mehr angetroffen.

Statistik:
Fahrzeit ab Startblock E: 4:12:49
Standzeit für PP, Regenjacke anziehen und Hagelpause: 4:56
Fahrzeit (ohne Neutralisierung) laut Ergebnisliste: 4:06:13
Bergsprint: 13:27
Länge Gesamt ab Startblock E: 101,7 km
Höhenmeter (geglättet): 1.084
Maximale Geschwindigkeit: 65,74 km/h
Durchschnitt inkl. Pausen: 24,13 km/h
Durchschnitt ohne Pausen: 24,61 km/h

Fazit::
Der Kauf der Regenjacke hat sich gelohnt.
Super tolle, anspruchsvolle Strecke.
Schön mal wieder einige Foris in Natur getroffen zu haben.
Aber, so früh in der Saison fahre ich das Rennen nicht wieder.

@alle Foris: Sehen wir uns im Leipziger Land bei den "NeuseenClassics" am 20.05.2012?

Viele Grüße von den Harburger Bergchen
Norbert, der PapaVonBikerFriendNils
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Helmut
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Beiträge: 12402
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BeitragVerfasst am: 27.04.2012, 22:46

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papavonbikerfriendnils schrieb:
Samstagmittag Ankunft im Hotel "Schweizer Hof". Dort trafen wir dann den Volker aus LE und seinen Bruder. Das Team "Helmuts-Fahrrad-Seiten HH - LE" war komplett.

Team Helmuts-Fahrrad-Seiten HH - LE samt dem von Janibal kreierten HFS-Banner sieht man nun auch auf der HFS-Facebook-Seite. Siehe

http://www.facebook.com/pages/Helmuts-Fahrrad-Seiten/258745731060?ref=ts
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BeitragVerfasst am: 03.05.2012, 13:30

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Antworten mit Zitat

dirksen1 schrieb:
PS: der "Vollarsch" ist mittlerweile bekannt, auch andere haben sein Verhalten ertragen müssen...
- super dicht auffahren und/oder nebenherfahren Mad
- an Schulter ziehen und Schwung holen Mad

Ich will die Geschichte dieses "Sportsfreundes" noch mal aufgreifen, denn ich glaube ihn in Frankfurt gesehen zu haben - hier die Anekdote dazu:

Es muss so etwa nach 25-30 km gewesen sein, jedenfalls waren wir schon einigermaßen aus der Stadt rausgefahren und eigentlich rollte das Feld ganz gut auf breiter Straße, aber wie das dann oft so ist: Vorn wird unvermittelt Tempo rausgenommen/gebremst/eine Welle gefahren oder sonstwas, jedenfalls musste man auch mitten im Pulk kräftig an der Bremse zupfen und wieder antreten.

Schräg vor mir einer im Deutschland-Trikot - führt Selbstgespräche, fuchtelt mit den Armen, schlingert dabei, sabbelt den Nebenmann voll, fuchtelt dabei weiter mit den Armen usw.. Anhand des Outfits, der Beschreibungen aus Göttingen und seines Verhaltens war ich mir dann schon recht sicher, um welchen Gesellen es sich hier wohl sehr wahrscheinlich handelte. Mad

Ich wollte gerade tief Luft holen um dem Kerl den eindringlichen Rat zu geben die Arme am Lenker und den Blick in Fahrtrichtung zu lassen, da gibt es die nächste Welle. Tja, wie genau es passierte kann ich gar nicht sagen, so schnell ging es: Nicht ganz bei der Sache, das Rad nicht ganz beherrscht, hat er wahrscheinlich vorn überbremst, Lenker verrissen und das Hinterrad des Vordermanns touchiert. Jedenfalls ging er richtig schlagartig zu Boden, Schulter und Hüfte dürften einen schönen Schlag abbekommen und ein paar m² Haut auf dem Asphalt gelassen haben. Das Ganze rechtsseitig, d.h. auch das Rad ist auf die teure Seite gefallen. Selbst musste ich auch bremsen und ausweichen, an meinem Hinterrad klopfte auch jemand an. Aber alles ist gut gegangen, die Fahrt konnte ich unbehellig fortsetzten.

Vielleicht tue ich dem Menschen in Frankfurt ja Unrecht, aber wie schon geschrieben war ich mir ziemlich sicher, dann es sich dabei um ihn handelte. Daher konnte ich mir ein leichtes, innerliches Schmunzeln nicht verkneifen und habe für mich selbst erleichtert festgestellt: "Auch wenn er nach einigem Sortieren der Gliedmaßen wieder aufsteht, den siehst du heute während dieses Rennens nicht wieder!" Cool
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